Häufige Fragen
auch "Blindstock-Technik", "Blindstock-System" oder "Blindstock-Montage"
Die Blindstock-Technik wurde ursprünglich in Italien entwickelt. Unter dieser Methode versteht man das Versetzen des Fensters oder der Tür in einen vorbereiteten (Blindstock-)Rahmen. Nach Abnahme der Naturmaße werden passgenaue Montagerahmen aus
massivem Fichtenholz gefertigt und vor dem Verputzen der Fassade fluchtgerecht versetzt. Nach der fachgemäßen Installation ist der Blindstock der Tür oder des Fensters nicht mehr sichtbar.
Die Vorteile der Blindstock-Technik
- Kürzere Bauzyklen
- Erzielung der erforderlichen Genauigkeit für energieeffizientes Bauen durch Definition sämtlicher Bauanschlüsse
- Integrierbare Sonnenschutztechnik und weitere Detail-Lösungen
bis hin zum Passivhausstandard - Einbau der Glaselemente erfolgt erst nach Abschluss der Fassaden-
und Verputzarbeiten - Optimales Austrocknen des Gebäudes in kalten Jahreszeiten
- Schutz vor Beschädigungen durch Bauarbeiten
sprich ['bloəʊər dɔ:r], zu deutsch "Gebläse-Tür-Messung"
auch "Blower-Door-Test", "-Methode", "-Verfahren" oder "Flow-Vent-Verfahren"
Mit dem Differenzdruck-Messverfahren wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen.
Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen. Durch die Druckdifferenzen wird eine konstante Windlast auf das zu messende Gebäude simuliert. Das Ziel eines jeden Bauvorhaben sollte es sein, eine optimale Wohnbehaglichkeit zu erreichen und die dafür eingesetzte Energie zu minimieren. Dazu ist es notwendig, eine relativ luftdichte Außenhülle an jedem Gebäude zu schaffen. Durch einen Ventilator mit kalibrierter Messblende für den geförderten Volumenstrom, wird Luft in das zu untersuchende Gebäude gedrückt oder herausgesaugt. Der drehzahlgeregelte Ventilator wird so eingestellt, dass zum Umgebungsdruck eine Druckdifferenz von 50 Pa (Pascal) entsteht.
Druckdifferenzen entstehen auch natürlich, wenn z.B. Wind weht. Bei einer Windstärke 5 ist diese Druckdifferenz ebenfalls etwa 50 Pa. Der Ventilator wird mittels eines verstellbaren Metallrahmens, der von einer luftundurchlässigen Plane umgeben ist, in eine Tür- oder Fensteröffnung eingesetzt. Dabei drückt sich der Rahmen über Gummi- dichtungen im Tür- oder Fensterrahmen fest. Durch die Messung in einer Tür kam der Name Blower-Door-Test zustande. Die Tür oder das Fenster, in der die Messeinrichtung eingesetzt wird, kann dann natürlich nicht mit gemessen werden. Messinstrumente bestimmen die Druckdifferenzen, welche das Gebläse erzeugt und indirekt die Luftmengen, die der Ventilator transportiert. Die Drehzahl des Ventilators wird so geregelt, dass sich ein bestimmter Druck von 50 Pa zwischen Außen- und Innenraum aufbaut. Dabei muss er bei der Unterdruckmessung so viel Luft nach außen befördern, wie durch die vorhandenen Leckstellen in das Gebäude eindringt. Der gemessene Luftstrom wird durch das Volumen des Gebäudes geteilt. Diesen Wert, die Luftwechselrate n50, kann man nun mit anderen Gebäuden und Normen vergleichen.
Das Blower-Door-Verfahren bietet die Möglichkeit:
- die Lage von Undichtigkeiten zu bestimmen (qualitativ)
- den Luftstrom (V50 in m³/h) durch die Summe aller Leckagen bei einem Prüfdruck von 50 Pa(quantitativ) zu ermitteln und
- die stündliche Luftwechselrate (V50 / V Raum = n50) bei verschiedenen Druckdifferenzen, in der Regel +/-50 Pa, zu messen.
Ein n50-Wert = 0,5 h-1 gibt an, dass bei einer gleichbleibenden Druckdifferenz von 50 Pa die Raumluft 0,5 mal in der Stunde aufgrund von Luftundichtigkeiten ausgetauscht wird. Unter gleichen Umständen bedeutet das einen 12-fachen Luftaustausch am Tag.
sprich [fiks'əʊ rəʊnd], von "fixed allround", zu deutsch "Rundum-Fixierung"
auch "FIX-O-ROUND technology", oder "FIX-O-ROUND-Technologie"
Normalerweise sind Fensterscheiben nur an einigen, wenigen Punkten mit dem Fensterrahmen verbunden. Bei der FIX-O-ROUND-Technologie wird die Glasscheibe umlaufend mit dem Fensterrahmen verbunden. Dadurch wird die Stabilität, die Wärme- und Schalldämmung, die Einbruchsicherheit und die Funktionstauglichkeit des Fensters wesentlich verbessert. Hierfür wurde ein spezieller Kleber entwickelt, der einerseits die feste Verbindung von Glas und Rahmen garantiert, andererseits aber auch ein leichtes Tauschen der Glasscheibe von innen ermöglicht. Diese Technologie wurde von der Firma Internorm entwickelt:
- Der verschweißte Flügelrahmen wird winkelig gespannt.
- Die Glasscheibe wird nun in den Rahmen eingesetzt und zentriert. Der verbleibende Spalt zwischen Glas und Rahmen wird umlaufend mit einem speziell entwickelten Klebstoff ausgefüllt.
- Durch den Einbau der Glasleiste wird die Klebefuge abgedeckt. Das Glas kann somit nur noch von innen ausgetauscht werden und erhöht damit die Einbruchsicherheit.
nach den Zertifizierungskriterien des "Technischen Bauphysik-Zentrums" in Vahrn, Südtirol
Klima-Haustüren zeichnen sich durch zwei hervorragende Eigenschaften aus:
- ausgezeichnete Wärmedämmung mit U-Werten von 0,9 bis 1,1 W/m2K
- ausgezeichnete Klimastabilität unter extremen Bedingungen
wie Raum- bzw. Lufttemperatur, Strahlungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, ...
Klima-Haustüren sind somit besonders gut geeignet für Gebäude in Niedrigenergiebauweise. Die Firma Rubner bietet seit 2006 die erste zertifizierte Klima-Haustür an!
von nicht aktivem, also passivem, Energieverbrauch
Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das durch die hervorragende Wärmedämmung weder im Winter eine Heizung zum Wärmen noch im Sommer eine Klima-Anlage zum Kühlen benötigt.
"Passiv" meint, dass der Großteil des Wärmebedarfs aus "passiven" Quellen gedeckt wird, wie z.B. durch die Einstrahlung der Sonne und die Abgabe von Wärme durch Personen oder technischen Geräten. Um diesen "Passivhaus-Standard" zu erreichen, sind besondere Planungen oder Sanierungen notwendig.
Klicken Sie die rechte Passivhaus-Grafik an, um mehr über den Wärmeaustausch zu erfahren!
Weitere gute Information bietet wikipedia oder das deutsche Passivhaus-Institut.
österreichische Norm, vom "Austrian Standards Institute" veröffentlichte nationale Norm
Beginnend 1920 als gemeinnütziger privater Verein, wird hier eine neutrale Plattform für die Entwicklung von Normen, Standards und Regelwerken bereitgestellt. Dabei handelt es sich um freiwillige Standards, die in eigenen Komitees erarbeitet werden. Sowohl Unternehmen, Behörden und wissenschaftliche Bereiche, als auch
End-Verbraucher gestalten hier die Inhalte der Regelwerke, die
sie in der
Praxis benötigen und umsetzen. Die ÖNormen werden anhand des Normengesetzes von 1971 vom
"Austrian Standards Institute" herausgegeben.
steht für Deutsche Industrie-Norm(en)
Seit 1917 befasst sich der Verein "Normenausschuß der deutschen Industrie" mit geltenden Standards. Heute ist das umbenannte "Deutsche Institut für Normung e. V." die wichtigste nationale Normungs- organisation Deutschlands. Normungen werden jeweils in entsprechenden Komitees erarbeitet.
Sie vertreten
ihre Aufgabe zudem in den regionalen sowie internationalen
Normungsorganisationen.
DIN-Normen beinhalten einen Maßstab für einwandfreies technisches Verhalten. DIN-Normen sind allerdings eher eine Art Empfehlung. Verbindlich werden Normen erst dann, wenn in privaten Verträgen oder in Gesetzen Bezug auf sie genommen und daher die Anwendung festgelegt wird.
Im alltäglichen Gebrauch kennt und nutzt man zum Beispiel das Papierformat DIN A4. Es hat immer das exakte Format von 210 x 297 Millimeter.
von dem Begriff "Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen" aus dem Jahr 1925
Die ersten Gütezeichen wurden für Produkte im Bau geschaffen, mittlerweile gibt es sie für fast alle Bereiche des Lebens.
Die Entscheidung für ein Produkt oder eine Dienstleistung fällt zunehmend schwerer. Denn das unüber- schaubare Angebot aus dem In- und Ausland nimmt ständig zu und gute ist von schlechter Qualität oft nicht zu unterscheiden. Das RAL-Gütezeichen bietet hier sichere Orientierung und Schutz vor einem teuren Fehlgriff.
Bei Unternehmen, die mit dem RAL-Gütezeichen zertifiziert wurden, können sich Verbraucher auf kompetentes Personal, hochwertige Ausstattung, Sicherheit, Umweltschutz, Benutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit verlassen.
Ob ein Gebäude zertifiziert wird oder nicht, hängt von der Prüfung durch das Passivhaus-Institut ab. Es gibt allerdings kein Gesetz, das vorschreibt, ein Passivhaus bauen zu müssen. Bei der Zertifizierung unterscheidet man Wohngebäude und Nichtwohngebäude. Entscheidend für die Zertifizierung ist das in der Planungsphase erstellte Gesamtkonzept über die Energiebilanz und deren Dokumentation. Nur so kann kann garantiert werden, dass das fertige Haus auch entsprechende Ergebnisse liefert.
Wichtige Komponenten für die Passivhaus-Zertifizierung sind unter anderem:
- die Luftdichtheit,
- die Wärmebrückenfreiheit,
- hochwertige Fenster und Türen
und der damit unabdingbar verknüpfte fachmännische Einbau, - die Lüftungsanlage,
- die richtungsweisende Planung sonstiger Haustechnik
(sog. "integrale Planung") und - die Wärmeleitfähigkeit der verwendeten Baustoffe
(sog. "Lambda-Werte").
Nach erfolgreichem Abschluss der Qualitätssicherung wird eine Urkunde, ein Zertifizierungsheft und eine Plakette mit dem PHI-Logo (siehe oben) überreicht.
Seit Mai 2010 gibt es vom Passivhaus-Institut sogar Zertifizierungskriterien für die Sanierung von älteren Häusern, genannt "EnerPHit". Das Projekt befindet sich allerdings noch in der Pilotphase.
Die Sanierung läuft für Sie ganz unkompliziert ab. Wir kommen zu Ihnen nach Hause, überprüfen die baulichen Gegebenheiten, messen die Fenster aus und besprechen mit Ihnen gemeinsam den Zeitplan. Bei der Montage legen wir viel Wert auf Sauberkeit: Es werden alle umliegenden Stellen abgedeckt. Das Auswechseln der Fenster erfolgt nacheinander. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass das umliegende Mauerwerk nicht beschädigt wird. Wir bereiten uns bei der Planung auf die Montage Ihrer Fenster vor. Der richtige Bauanschluss bzw. eine optimale Anschlussfuge gewährleisten die notwendige Dichtheit zwischen Fenster und Mauerwerk. Dazu bieten wir Ihnen die normgerechte Montage an. Danach prüfen wir mit Ihnen gemeinsam alle Fenster auf die volle Funktionsfähigkeit. Außerdem geben wir Ihnen wertvolle Tipps zur Wartung und Pflege – damit Sie lange Freude an Ihren Fenstern haben!
Wir richten uns nach den Qualitätsrichtlinien für Fenster, Außentüren und Fensterfassaden,
gesetzlich gültige ÖNorm B 3738 für "Glas im Bauwesen", herausgegeben von der Wirtschaftskammer Österreich
Gängiges Fensterglas besteht heutzutage aus mehreren Flachglas-Scheiben, da dies eine bessere Wärmedämmung gewährleistet. Aufgrund der verwendeten Materialien bei der Erzeugung von Isolierglas können kleinere Einschlüsse, Punkte, Rückstände, Kratzer usw. vorkommen. Zudem hat jedes Glaserzeugnis eine Eigenfarbe, je nach Zusammensetzung der Rohstoffe. Um so dicker das Glaselement ist, um so stärker treten diese Farbtönungen hervor. Isolierglas hat ein eingeschlossenes Gasvolumen, das durch Luftdruck, die Höhe und die Lufttemperatur bestimmt wird. Dadurch kann es vorkommen, dass sich die einzelnen Scheiben leicht biegen und es so zu optischen Verzerrungen kommt. Ob es sich bei Ihrem Fenster oder Ganzglas-Element tatsächlich um Qualitätsmängel handelt, können Sie am Besten so testen: Stellen Sie sich ca. 1 Meter von der Glasscheibe entfernt auf und betrachten sie diese bei diffusem Tageslicht (keine direkte Beleuchtung durch Sonne oder elektrische Leuchtmittel). Können Sie durch die Scheibe problemlos hindurchschauen? Entscheidend hierbei ist die Durchsicht, nicht die Aufsicht auf die Scheibe aus einem anderen Winkel.
Hier finden Sie genauere Informationen!
